Sportfreunde verlieren Kellerduell und verringern Chancen auf Klassenerhalt

Die von Ausfällen geplagte Saison sollte sich für die Sportfreunde Friedrichshafen fortsetzen. Beim dem für die Häfler immens wichtigen Kellerduell gegen den SKC Victoria Bamberg fehlte Leistungsträger Michael Reiter. Am Ende konnte man im fränkischen Bamberg lediglich einen halben Mannschaftspunkt sichern und musste sich erneut geschlagen geben. Die Gastgeber gewannen deutlich mit 7,5:0,5 und einem Gesamtergebnis von 3810:3595 Kegel.

Auf der Bamberger 6-Bahn-Anlage starteten die Häfler mit Torsten Reiser, Oliver Lämmle und Dejan Lotina in die Partie. Reiser fand gut ins Spiel und musste nach Satzgewinn seinen zweiten Satz abgeben. Der Bamberger Dominik Kunze überzeugte in Sätzen drei und vier mit 177 und 178 Kegeln. Am Ende musste sich Reiser mit 1:3 Sätzen geschlagen geben (630:667 Kegel). Auf Seiten der Gastgeber ließ Marco Endres keine Zweifel an seiner derzeit bestechenden Form und ließ im Duell gegen Lämmle nichts anbrennen. Der Punkt ging an Bamberg mit 676:569 Kegel. Ein umkämpftes Duell lieferte sich Dejan Lotina gegen Andreas Holler. Im letzten Wurf entschied der Bamberger das Duell für sich und gewann bei Satzgleichheit gegen Lotina mit einem Kegel Vorsprung (619:618 Kegel). Denkbar knapp und bitter war dieser Punktverlust für die Sportfreunde. Im Schlussdurchgang standen die Häfler Jan Giray, Kapitän Darko Lotina und Nicolai Müller vor einer denkbar schwierigen Aufgabe. Es mussten alle drei Mannschaftspunkte gewonnen und zusätzlich der Rückstand von 145 Kegeln aufgeholt werden. Giray lieferte sich mit Fabian Lange ein spannendes Duell. Letztlich unterlag er jedoch mit 1:3 Sätzen und einem Ergebnis von 610:616 Kegeln. Mannschaftsführer Darko Lotina erwischte keinen guten Tag und verlor seine Partie gegen Uwe Wagner deutlich (566:630 Kegel). Nicolai Müller und Cosmin Craciun trennten sich nach einem engen Schlusssprint mit 2:2 Sätzen und 602:602 Kegel. Für die Häfler sprang somit kein Ehrenpunkt, sondern lediglich ein halber Mannschaftspunkt heraus.

Schon fast bezeichnend für die Saison gelang es den Häflern nicht die entscheidenden Duelle für sich zu entscheiden. Die Gastgeber haben mit einem Vorsprung von 215 Kegeln insgesamt verdient gepunktet. Mit der Niederlage gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf bedarf es für die Sportfreunde nun mehr als nur einem kleinen Kraftakt. Im Hafen steckt man den Kopf noch nicht in den See glaubt bis zuletzt an den Klassenerhalt. Die Sportfreunde stehen vor einer großen Aufgabe und müssen in den nächsten Partien zwingend punkten. Die nächste Partie gilt es gegen den TSV Breitengüßbach auf heimischer Anlage zu gewinnen. Gegen Breitengüßbach konnte man sich in den vorangegangenen Jahren bei Heimspielen bislang immer durchsetzen.

Niederlage in Lorsch

Die Sportfreunde sind mit einer herben Niederlage in die Rückrunde gestartet. Beim SKC Niebelungen Lorsch- vor dem Spiel Tabellennachbar der Häfler- gab es eine 1:7 Klatsche. Und weil das Schlusslicht Victoria Bamberg in Unterharmersbach gewann, stürzten die Sportfreunde auf den letzten Platz ab.

Mit Darko Lotina und Michael Reiter gingen die Sportfreunde in das Starterduell gegen die Lorscher Holger Walter und Nico Zschuppe.  Lotina und Reiter erspielten sich jeweils ein 2:2, mussten aber auf Grund weniger erzielter Kegel die Mannschaftspunkte den Hausherren überlassen. Sehr knapp war es bei Reiter. Er ging mit 648 Kegel von der Bahn und musste sich Zschuppe nur mit 6 Kegel geschlagen geben.

In der Mittelpaarung kam Jugendspieler Jonas Willer, für den verletzten Torsten Reiser zum Einsatz. Willer war die Müdigkeit anzumerken, da er noch am Vortag  einen Einsatz im Bezirkskader hatte. Zwar steigerte sich Willer von Satz zu Satz konnte aber die 3:1 Niederlage gegen das Duo Dietz/Osinski bei 566:595 Kegel nicht verhindern. Im Duell Dejan Lotina  gegen Gutschalk sah es lange gut für den Häfler aus, doch am Ende nutze der Lorscher die Fehler von Lotina Gnadenlos aus und konnte mit 3:1 und 605:598 Kegel den Punkt für die Heimmannschaft einfahren.

Somit stand es 4:0 nach Mannschaftspunkten und einem Plus von 91 Kegel für Lorsch. Im Schlussdurchgang gaben Nicolai Müller und Jan Girray nochmals alles um die Höchststrafe eines 8:0 abzuwehren. Dies gelang am besten Müller der gegen Ebert am Ende mit  3:1 Sätzen und 610 Kegel den Ehrenpunkt für die Sportfreunde erkämpfen konnte. Jan Giray war gegen Straub ohne Chance und ging mit einer 1:3 bei 575: 651 Niederlage von der Bahn.

Nach dieser Niederlage wird es für die Sportfreunde nur noch Endspiele im Kampf um den Nichtabstieg geben. Das erste Endspiel findet am kommenden Samstag auf eigener Anlage gegen Wernburg statt.

Klare Niederlage gegen Tabellenführer

Mit dem letzten Aufgebot, auf Grund von vier Ausfällen von Stammspielern, mussten die Sportfreunde beim amtierenden Deutschen Meister und Weltpokalsieger Rot Weiß Zerbst mit einer 1:7  (3968:3641 Kegel) Niederlage die Heimreise antreten.

Da insgesamt vier Stammspieler auf Grund von Verletzung und Krankheit ausfielen, mussten die Verantwortlichen der Sportfreunde die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen, um überhaupt antreten zu können.

So traten im Startpaar Darko Lotina gegen Christian Wilke und der U18 Spieler Jonas Willer gegen Manuel Weiß an. Lotina startete sehr gut in das Duell gegen den Nationalspieler Wilke und konnte die ersten beiden Sätze gewinnen, zum Ende hin noch zulegen und mit 2,5:1,5 Sätzen (661:643 Kegel) den ersten und letzten Mannschaftspunkt für die Sportfreunde erspielen. Jonas Willer war die Nervosität zu Beginn anzumerken. Immer wieder konnte er aber gegen Manuel Weiß Nadelstiche setzen was Ihm auch einen Satzgewinn einbrachte. Die Niederlage mit 1:3 Sätzen und 601:677 Kegel konnte er aber nicht verhindern.

Das Mittelpaar, bestehend aus Nicolai Müller und Jörg Schnell versuchten alles in Ihrer Macht Stehende um Schadensbegrenzung zu betreiben. Dies gelang Nicolai Müller am besten, der gegen den serbischen Weltmeister Robert Ernjesi zwar mit 1:3 Unterlag aber nur wenige Kegel beim 640:658 abgeben musste. Eine Lehrstunde vom Feinsten lieferte der ehemalige Nationalspieler Gerdau ab, an deren Ende fantastische 722 Kegel auf der Anzeige erschienen, er hatte damit keinerlei Mühe gegen Jörg Schnell, der es auf 586 Kegel brachte.

Die Schlussduelle hießen Jan Giray gegen Timo Hoffmann und Sasa Ilic gegen Jürgen Pointinger. Sasa Ilic am Freitagabend ins Team gerutscht, hatte gegen den deutschen Nationalspieler Pointinger keine Chance und musste sich diesem mit 0:4 und 634:546 klar geschlagen geben. Jan Giray konnte gegen den Spielertrainer der deutschen Nationalmannschaft Hoffmann lange mithalten, am Ende reichte es aber nicht und der Punkt ging bei 2:2 Sätzen und 634:607 Kegel an den Gastgeber.

Für die Sportfreunde geht es jetzt in die Winterpause, hier hofft man alle Verletzungen auskurieren zu können, um das Ziel Klassenerhalt in Angriff nehmen zu können. Gleich zu Jahresbeginn kommt es zu einem richtungsweisenden Spiel, wenn man als Tabellenvorletzter auf die davorstehende Mannschaft aus Lorsch trifft.

Niederlage im Kellerduell

Mit einer bitteren 2:6 Heimniederlage bei 3456: 3509 Kegel gegen den Aufsteiger SKC Unterhamersbach finden sich die Sportfreunde auf dem 9 Tabellenplatz, einem direktem Abstiegsplatz, wieder.

Das es ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften war, merkte man beiden Mannschaften und den ersten vier Spielern an.

Michael Reiter musste den ersten Satz noch gegen Sascha Gonschorek abgeben fand dann aber sein sicheres und sauberes Gassenspiel und konnte gleich den Tagesbestwert mit 653 Kegel erzielen und mit 3:1 gewinnen. Torsten Reiser auf Seiten der Sportfreunde hatte wieder mehr mit der Bahn und den Kugeln zu Kämpfen als mit dem Gegner. Somit war es nicht verwunderlich das der Gästespieler Pascal Dräger mit 3:1 Sätzen, den Ausgleich nach Mannschaftspunkten für die Südbadener bei 590:564 Kegel erzielte.

In der Mittelpaarung lagen die Hoffnungen der Sportfreunde auf Dejan Lotina und Nicolai Müller. Doch zunächst übernahmen die Gäste Axel Schondelmaier und Fabian Zimmermann die Regie im ersten Satz. Eine Wende konnte Dejan Lotina im zweiten Satz einleiten und mit seiner kämpferischen Einstellung am Ende den Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen (596:568 Kegel) für die Gastgeber verbuchen. Im zweiten Duell musste Nicolai Müller den Gästespieler Zimmermann ziehen lassen und unterlag klar mit 1:3 Sätzen und 528:569 Kegel.

Mit 2:2 Mannschaftspunkten und einem Plus von 54 Kegel übernahmen Darko Lotina und Jan Giray die mit Chris Dambacher und Frederic Koell ins Duell gingen. Jan Giray fand gut ins Spiel, musste sich aber im Laufe des Spiels Frederic Koell klar geschlagen geben der die ersten beide Sätze überragend spielte. Am Ende stand der Mannschaftspunkt auf Seiten der Gäste, da dieser mit 3:1 (621:576) klar überlegen war. Einen komplett gebrauchten Tag erwischte Darko Lotina, er hatte zu keiner Zeit eine Chance gegen Chris Dambacher, der klar mit 4:0 und 601:539 Kegel den Mannschaftspunkt, für die die Gäste verbuchte.  Somit verloren die Gastgeber auch noch die Gesamtkegelzahl und gingen verdient als Verlierer von der Bahn

Mit der erneuten Niederlage auf heimscher Bahn finden sich die Sportfreunde auf dem neunten Platz der ersten Bundesliga wieder und reisen in zwei Wochen zum Vorrunden Abschluss nach Sacshsen- Anhalt, wenn es zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Deutschen Meister SKV Rot Weiß Zerbst kommt.

Big Points für Sportfreunde im Württemberg-Derby

Nachdem die Sportfreunde Friedrichshafen vergangene Wochen für negative Schlagzeilen sorgten, konnte der Frust in Konzentration und Kegel auf der Bahn umgemünzt werden. Mit erneutem Mannschaftsrekord bezwang man die Gastgeber des KC Schwabsberg deutlich mit 7:1 und einem grandiosen Ergebnis (3846:3637 Kegel). Für die Häfler sind die Big Points enorm wichtig, um einen Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller zu machen.
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Ein Spiel in Superlativen begann für die Sportfreunde Friedrichshafen mit einem überragenden Start in die Partie. Mit persönlicher Bestleistung von grandiosen 693 Kegeln konnte Michael Reiter den Kapitän der Schwabsberger, Stephan Drexler (628 Kegel) klar mit 3:1 Sätzen bezwingen. Stark aufspielen konnte, den Punkt letztlich aber abgeben musste Torsten Reiser. Er unterlag in einem spannenden und hochklassigen Duell gegen Fabian Seitz (644:654 Kegel). Mit einem Polster von 55 Kegeln konnten die Häfler in die Mittelpaarung gehen, die die Richtung für den Ausgangs des Spiels vorgeben konnte. Das zweitbeste Ergebnis des Tages konnte für Friedrichshafen Dejan Lotina mit 663 Kegeln auf die Bahn bringen. Gegen dieses Ergebnis konnte Daniel Beier, der nach 60 Kugeln gegen Alexander Stephan ausgewechselt wurde (563 Kegel) nichts ausrichten. Auch Ronald Endrass konnte nicht an seine Form nicht anknüpfen. So konnte für die Sportfreunde Oliver Lämmle mit 595 Kegeln den Vorsprung auf komfortable 178 Kegel ausbauen. Nach einer Führung mit 3:1 Mannschaftspunkten galt es für die Schlusspaarung mit Kapitän Darko Lotina und Jan Giray das Ergebnis zu verwalten und über die Ziellinie zu bringen. Die Sportfreunde gaben sich damit jedoch nicht zufrieden und holten zwei weitere Punkte zum 7:1. Giray konnte mit einer tollen Leistung von 634 Kegeln den Punkt gegen Bastian Hopp (615 Kegel) holen. Lotina vollendete die glanzvolle Partie mit 617 Kegeln gegen Michael Niefnecker (605 Kegel).

Die Sportfreunde konnten sich nach einer Durststrecke die sich bietenden Chancen nutzen. Zwei Derby-Punkte nimmt man gerne mit an den Bodensee bevor übernächsten Samstag das nächste Derby ins Haus steht. Die Gäste des SKC Unterharmersbach waren in der Zweitligasaison der Sportfreunde der stärkste Konkurrent. Die Aufsteiger aus dem Schwarzwald starteten bislang mit 3:7 Punkten in die Saison. Für Friedrichshafen bedeutet der Sieg eine Punktebilanz von 4:10. Damit platziert man sich vorübergehend auf dem siebten Platz der Tabelle und steht somit erstmals seit Saisonbeginn nicht auf einem Abstiegsplatz.


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Württemberg Derby

Nach dem miserablen Bundesligaauftritt im Heimspiel gegen Raindorf, das mit einer 0:8 Klatsche endete, steht schon das nächste Spiel auf dem Programm. Für die Sportfreunde geht die Reise auf die Ost-Alb zum württembergischen Derby gegen den KC Schwabsberg. Die Gastgeber sind, wie auch die Sportfreunde, nur schwer in die Saison gekommen und stehen aktuell mit zwei Heimsiegen gegen Unterharmersbach und Bamberg und 4:8 Punkten auf dem siebten Platz der Tabelle. Die Spieler um Darko Lotina haben das Spiel gegen Raindorf aufgearbeitet und die Trainingseindrücke diese Woche stimmen positiv. Dass das Spiel richtungsweisend ist, ist jedem Spieler bewusst. Die Sportfreunde könnten mit einem Sieg den Anschluss an das rettende Ufer, Nichtabstiegsplätze, halten und zu Schwabsberg aufschließen. Bei einer Niederlage in Schwabsberg würde es aber immer schwieriger die nötigen Punkte für einen Klassenerhalt zu ergattern.

Heimklatsche gegen Raindorf

Mit einer indiskutablen und nicht Bundesliga tauglichen Vorstellung im Heimspiel gegen den SKK Raindorf, kassierten die Sportfreunde eine 8:0 Niederlage bei 3283:3635 Kegeln und finden sich nun in der Tabelle auf den Vorletzten Platz wieder.

Bereits im Startpaar stellen die Gäste die Weichen auf Sieg. Michael Reiter auf Seiten der Sportfreund ging gegen Tim Brachtel ins Duell. Reiter konnte den ersten Satz noch mit 149:143 gewinnen, doch dann zog der Raindorfer an dem Sportfreunde Spieler vorbei. Reiter musste am Ende bei 2:2 Sätzen und 591:615 den Mannschaftspunkt dem Gast überlassen. Das Gleiche Bild im Duell Darko Lotina gegen Mathias Weber. Mit 3:1 Sätzen und 567:608 Kegel ging auch dieser Punkt klar an die Gäste aus der Oberpfalz.

Keine Besserung in der Mittelpaarung, in der Jan Giray gegen Daniel Schmid und Oliver Lämmle gegen den tschechischen Nationalspieler Milan Svoboda ins Duell gingen.  Jan Giray fand zu keiner Zeit zu seinem Spiel und ging mit 0:4 Sätzen und 522:595 Kegel gegen Daniel Schmid unter. Mehr Gegenwehr konnte Oliver Lämmle dem Gast Svoboda entgegenstellen, was aber nichts an der 1:3 Niederlage bei 573:605 Kegel änderte.

Kein bisschen besser wurde es im Schlussdurchgang. Reiser gegen Lallinger und Müller gegen Kotal lauteten hier die Duelle. Beide Spieler waren komplett von der Rolle und so war es auch nicht verwunderlich das Nicolai Müller gegen den zweiten Tschechen im Raindorfer Team mit 1:3 und klaren 519:584 Kegel unterlag. Auch Torsten Reiser war nicht wiederzuerkennen. Kein Bezug zum Spiel und hadernd ging er zusammen mit Dejan Lotina (die letzten 30 Wurf) gegen den Nationalspieler Manuel Lallinger 0:4 unter bei 511:628 Kegel, wobei der Gästespieler das Tagesbestergebnis erspielte.

Mit dieser Niederlage finden sich die Sportfreunde auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Nächste Woche kommt es auf der Ostalb zum Kellerduell, wenn die Sportfreunde Ihre Visitenkarte in Schwabsberg abgeben. Aufstehen, Krone richten und nach vorne schauen, so das Credo zum richtungsweisenden Spiel kommende Woche.

Trotz guter Leistung ohne Punkte in Hallbergmoos

Die Sportfreunde waren am vergangenen Samstag beim VfB Hallbergmoos zu Gast. Mit Aufwind und Mannschaftsrekord aus dem letztwöchigen Spiel in Breitengüßbach versuchten die Sportfreunde Zählbares mit an den See zu nehmen. Trotz erneut guter Mannschaftsleistung und einer lange offen gestalteten Begegnung reichte es nicht über ein 2:6 (3660:3747 Kegel) hinaus.

Die Sportfreunde Friedrichshafen starteten gut in die Partie. Mit Michael Reiter, der in zur Zeit in bestechender Form ist, legten die Häfler einen Start nach Maß hin. Außerdem starteten Jan Giray und Oliver Lämmle für die Sportfreunde auf der 6-Bahn-Anlage der Gastgeber. Giray konnte sich gegen Mario Nüsslein (595:623 Kegel) nicht durchsetzen. Der ehemalige Aulendorfer Oliver Lämmle ging gegen den Aulendorfer und ehemaligen Lukas Funk ins oberschwäbische Duell. Funk erwischte trotz seiner überzeugenden Form keinen guten Tag, konnte sich aber gegen Lämmle mit 2:2 Sätzen und 610:588 Kegel durchsetzen. Dritter Spieler der Startpaarung war Michael Reiter, der mit überragenden 668 Kegeln die Tagesbestleistung stellte und einem starken Tobias Kramer (634 Kegel) keine Chance ließ. Nach den ersten Begegnungen gingen die Häfler mit 1:2 Punkte und einem geringen Rückstand von 16 Kegeln in die Halbzeit. Die Sportfreunde konnten mit Kapitän Darko Lotina, Nicolai Müller und Nachwuchstalent Jonas Willer bis zum dritten Satz dieser Paarungen gut mithalten, mussten danach jedoch abreißen lassen. Das verhalf den Gastgebern aus Hallbergmoos zum letztlich deutlichen Sieg. Lotina musste sich gegen Mathias Dirnberger (592:615 Kegel) geschlagen geben. Der Tagesbeste der Hallbergmooser, Damit Cekovic zeigte eine konstante Leistung und konnte mit 3:1 Sätzen gegen Nicolai Müller (604 Kegel) punkten. A-Jugend-Spieler Willer begann mit starken 170 Kegeln und konnte sein Spiel nach starkem Schlusssprint mit einem Kegel gewinnen. Er bezwang damit den rumänischen Nationalspieler Bogdan Tudorie mit 2,5:1,5 Sätzen und 613:612 Kegeln.

Wieder waren die Sportfreunde trotz klarer Verhältnisse auf dem Papier nicht chancenlos. Diesen positiven Trend will man in den kommenden Spielen mitnehmen und noch Punkte vor der Weihnachtspause erspielen. Kommende Woche folgt das nächste Heimspiel gegen den SKK Raindorf. Raindorf belegte kürzlich den fünften Platz beim Europapokal und steht in der Tabelle auf Platz 3. In zwei Wochen folgt das Württemberg-Derby auswärts gegen den KC Schwabsberg.

Jonas Willer mit Betreuer Heiko Funk

Mannschaftsrekord reicht nicht in Breitengüßbach        

Trotz eines Mannschaftrekord von 3816 Kegel in Breitengüßbach mussten die Sportfreunde eine 5:3 Niederlage (3914:3816 Kegel) bei den Franken hinnehmen und rutschen in der Tabelle auf den achten Platz ab.

Dass die Trauben bei den Gastgebern recht hoch hängen würden, war den Sportfreunden bewusst, doch wollte man versuchen den ein oder anderen Mannschaftspunkt aus dem Frankenland zu entführen. Dies gelang zunächst Michael Reiter, der mit sehr gut herausgespielten 663 Kegel, seinen Gegner Marco Scheuring (655 Kegel) mit 3:1 Sätzen und Schach halten konnte. Im zweiten Duell der Startpaarung, Jan Giray gegen Pascal Schneider, sah es zu Beginn gut für den Häfler aus. Im weiteren Verlauf schlichen sich aber zunehmend Fehler im Abräumen ein, die am Ende dazu führten, das es dem Häfler nicht gelang die 1:3 Niederlage bei 583:627 Kegel zu verhindern.

Die Mittelpaarung der Gastgeber war das stärkste Duo, das wusste man bereits im Vorfeld und man stelle Darko Lotina gegen Christopher Wittke und Oliver Lämmle musste gegen Christian Jelitte ins Duell. Der Mannschaftskapitän der Häfler, Darko Lotina, hatte gegen den zurzeit stärksten Breitengüßbacher Wittke keine Chance, da dieser kaum Angriffsfläche bot und musste mit 0:4 und 629:676 Kegel den Mannschaftspunkt dem Gastgeber überlassen. Im Duell Lämmle gegen Jelitte bot sich zunächst das gleiche Bild. Die Ersten beiden Sätze war Lämmle auf verlorenen Posten und gab diese klar ab. In den Sätzen drei und vier drehte Lämmle auf und entschied diese klar für sich, doch der Angriff kam zu spät. Mit einem 2:2 und 632:667 Kegel ging der Mannschaftspunkt an Christian Jelitte und somit an die Gastgeber.

So ging das Schlusspaar, bestehend aus Torsten Reiser und Dejan Lotina, mit einem 1:3 an Mannschaftspunkten und einem Minus von 108 Kegel auf die Bahn. Beide Häfler gewannen gegen Ihre Gegner Christian Rennert und Tobias Stark jeweils den ersten Satz und machten einige Kegel gut, die Hoffnung im Team der Sportfreunde wuchs, doch noch für eine Überraschung zu sorgen. Die Antwort aus dem Breitengüßbacher Lager folgte aber sofort, die jeweils den zweiten Satz für sich entscheiden konnten. Es entwickelte sich in beiden Partien ein munteres Spiel auf Augenhöhe das am Ende noch zwei Mannschaftspunkte für die Häfler einbrachte. Torsten Reiser gewann mit 657:648 Kegel und 2:2 Sätzen den Mannschaftspunkt ebenso wie Dejan Lotina, der Christin Rennert bei 2:2 Sätzen und 652:641 Kegel besiegen konnte. Am Ende fehlten aber immer noch 98 Kegel, um die zwei Mannschaftspunkte für das bessere Mannschaftsergebnis zu erlangen.

Trotz der Niederlage mit 3:5 nimmt man im Lager der Sportfreunde die positive Stimmung und Entwicklung mit in das nächste anstehende Auswärtsspiel in Hallbergmoos. Hier wird man das erste Mal auf den ehemaligen Häfler Lukas Funk treffen, der mit seinem Team vergangene Woche im rumänischen Cluj den zweiten Platz im NBC-Pokal erreichen konnte.

Chancen nicht genutzt- Unentschieden gegen Bamberg-

In einem hochspannenden Spiel gegen die Victoria aus Bamberg bleibt den Sportfreunden, trotz Großem Kampf, wieder nur ein 4:4 (3526:3471 Kegel) Unentschieden. Zu viele Chancen ließen die Häfler liegen und am Ende fehlte auch noch das Quäntchen Glück zum Sieg.. 
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Mit einer Änderung in der Aufstellung wollten die Häfler von Beginn an Druck auf die Gäste ausüben. So starteten Michael Reiter und Darko Lotina für die Sportfreunde. Reiter spielte wieder stark auf und konnte wichtige Kegel gutmachen, doch am Ende fehlte ein Kegel im letzten Satz, um den Mannschaftspunkt zu ergattern. Mit 1.5 zu 2.5 Sätzen ging der Mannschaftspunkt glücklich an den Bamberger Oskar Huth. Lotina begann furios gegen Endres, doch im weiteren Verlauf verlor der Häfler immer mehr sein Spiel und musste sich bei Satzgleichstand und 584:596 Kegeln seinem Bamberger Kontrahenten geschlagen geben.

So wurde ein 0:2 Rückstand an das Mittelpaar übergeben, das aus Dejan Lotina und Oliver Lämmle bestand. Dejan Lotina war die ersten beiden Sätze dem Nationalspieler Dominik Kunze klar unterlegen, kämpfte sich aber im Laufe des Spieles zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Mit einem sehr glücklichen Wurf des Bambergers zum Ende konnte der Gast aus Franken mit 560:561 Kegel den dritten Mannschaftspunkt für die Gäste einfahren. Oliver Lämmle fand nur schwer ins Spiel, kämpfte sich zurück und wurde mit einem am Ende klaren 573:538 nach Kegeln und den ersten Mannschaftspunkt für die Sportfreunde belohnt. Nun musste es das Schlusspaar richten um den Rückstand von 1:3 Mannschaftspunkten umzuwandeln.

Reiser gegen Lange und im ersten Bundesligaeinsatz Jan Giray gegen Cosmin Craciun lauteten die Duelle. Reiser der angeschlagen durch eine Zerrung ins Spiel ging, konnte mit einen 2:2 und 614:601 Kegel den wichtigen Mannschaftspunkt für die Sportfreunde einfahren und weitere Kegel gut machen. Das Spiel des Häflers Jan Giray gegen Cosmin Craciun war nichts für schwache Nerven. Nach einem 0:2 Rückstand mache Giray sich auf, Craciun noch auf dem letzten Wurf abzufangen. Doch leider fehlte den Sportfreunden wieder das Glück, im vorletzten Wurf fiel nur die acht, eine neun hätte den Sportfreunden den Sieg gebracht. Doch so musste sich Giray dem Franken bei 2:2 Sätzen mit 583:587 geschlagen geben. Mit nun zwei Unentschieden auf dem Konto finden sich die Sportfreunde mit 2:4 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz im Feld der zehn Bundesligisten. Nun folgt für die Sportfreunde eine einwöchige Pause auf Grund internationaler Wettbewerbe in deren Anschluss die Häfler dann zum Spiel nach Breitengüßbach reisen werden.


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