Württemberg Derby 

Nach dem wichtigen Sieg gegen Kaiserslautern geht es nach fünf Heimspielen für die Sportfreunde wieder auf Auswärtsbahnen. Es steht das Württembergderby auf der Ostalb gegen den KC Schwabsberg auf dem Programm.

Der KC Schwabsberg kam nur schwer in die Saison und befand sich lange Zeit wie die Sportfreunde in der Abstiegszone. Doch mit einem Lauf mit fünf Siegen in Folge konnte sich die Mannschaft aus der Abstiegszone kämpfen und haben jetzt, wie die Sportfreunde, 12:16 Punkte auf Ihrem Konto stehen. In diesem Württembergduell trifft der siebte auf den achten der Tabelle. Der Sieger dieser Partie ist komplett aus dem Abstiegsstrudel raus. Um in Schwabsberg punkten zu können muss die Mannschaft von Darko Lotina ihr Potential, das in Ihr steckt, endlich auf die Platte bringen und wesentlich kompakter auftreten als zuletzt da die Gastgeber auf einigen Positionen sehr gut besetzt sind.

Sportfreunde erneut erfolgreich mit Sprung ins Mittelfeld

Nach dem jüngsten Erfolg in Berlin konnten die Sportfreunde Friedrichshafen an ihre Leistungskurve anknüpfen fuhren den dritten Sieg in Folge ein. Zu Gast waren die Aufsteiger des SV Wernburg. In der Hinrunde hatte die Mannschaft um Kapitän Darko Lotina bei den Thüringern unglücklich verloren. Am vergangenen Samstag konnten die Häfler ihre Heimstärke ausspielen und gewannen mit 6:2 (3472:3391).

In der Startpaarung konnten Torsten Reiser und Lukas Funk das Spiel bereits in die richtigen Bahnen lenken. Torsten Reiser konnte sich gegen Manuel Hopfe klar mit einem Satzverhältnis von 3:1 (601:556 Kegel) durchsetzen. Die Gäste stellten äußerst offensiv gegen die Sportfreunde auf. Das war spätestens klar als es zum Duell zwischen Lukas Funk und dem Wernburger Spitzenspieler Alexander Conrad kam. Conrad, der mit einem Auswärtsschnitt von 661 Kegeln an den Bodensee gereist war, tat sich auf den neuen Bahnen in der Bodenseesporthalle sichtlich schwer. In einer Partie auf Augenhöhe konnte sich Lukas Funk auf den schwer zu spielenden Bahnen am Ende mit 3:1 Sätzen und einem Vorsprung von 20 Kegeln (605:585 Kegel) behaupten. Nach der Startpaarung stand es bereits 2:0 für die Sportfreunde mit einem Vorsprung von 65 Kegeln. Für die Sportfreunde musste sich Zdravko Lotina gegen Daniel Zeh (537:558 Kegel) geschlagen geben. Mit der Tagesbestleistung von 607 Kegeln konnte Michael Reiter an seine zuletzt starke Form anknüpfen und punktete klar gegen Christian Zeh (550 Kegel). Für die Schlusspaarung galt es nun den Vorsprung von 3:1 Mannschaftspunkten und 101 Kegel zu verteidigen. In der Hinrunde gelang dies den Häflern bei ähnlicher Ausgangssituation nicht. Die Schlusspaarung der Sportfreunde ließen dieses Mal nichts anbrennen. Kapitän Darko Lotina musste sich gegen Paul Sommer knapp geschlagen geben (558:573 Kegel). Nicolai Müller gewann sein Duell gegen Nachwuchstalent Michel Raven nach einem schwachen dritten Satz trotz schlechterer Gesamtkegelzahl mit 3:1 in den Sätzen (564:569 Kegel). Damit sicherte er den vierten Mannschaftspunkt für die Sportfreunde zum Endstand von 6:2.

Mit dem Heimsieg gegen die Thüringer konnten sich die Häfler in der Tabelle auf ein Punktverhältnis von 10:10 verbessern und somit am SV Wernburg vorbeiziehen. Die Sportfreunde belegen nun den sechsten Platz in der Tabelle und verschafften sich einen wichtigen Abstand zu den Abstiegsplätzen. Am kommenden Wochenende folgen für die Häfler direkt zwei Heimspiele. Regulär empfängt man am Samstag den SKK Raindorf. Die Chambtalkegler leisteten sich in der bisherigen Saison erst einen Fehltritt und stehen klar auf dem zweiten Tabellenplatz. Ungeschlagen ist bislang nur noch der SKV Rot-Weiß Zerbst ’99, der am kommenden Sonntag gegen die Sportfreunde spielt. In einem Nachholspiel empfängt der SF Friedrichshafen die Gäste aus Sachsen-Anhalt. Für die Häfler steht ein aus sportlicher Sich schwieriges Wochenende ins Haus.

Starke Aufsteiger zu Gast am See

Nachdem das letzte Spiel in Berlin souverän gewonnen werden konnte, steht das nächste richtungsweisende Spiel gegen den Tabellennachbarn Wernburg für die Sportfreunde auf dem Programm. Die Thüringer nehmen mit 9:11 Punkten den 6. Tabellenplatz ein, als direkter Verfolger kommen die Sportfreunde auf 8:10 Punkte und den siebten Tabellenplatz. Der Sieger der Partie wird sich komplett ins sichere Mittelfeld verabschieden und mit dem Abstieg so gut wie nichts mehr zu tun haben. Allein dieses Vorzeichen verspricht Spannung pur. Doch mit der Zutat des Hinspiels das die Häfler nur knapp mit 5:3 verloren geben mussten ist alles für ein spannendes Spiel gegeben. Da die Thüringer das erste Mal in der Bodenseesporthalle antreten werden, dürfte ein kleiner Vorteil bei den Gastgebern liegen. Doch die Spieler der Sportfreunde sind gewarnt, da die Thüringer über gute Einzelspieler verfügen, allem voran Alexander Conrad der mit 661 Kegel im Auswärtsschnitt unter den Top 5 in Deutschland ist. Dazu kommt der U23 Spieler Nationalspieler und Raven Michel der mit den restlichen Spielern eine schlagkräftige junge Truppe bildet.  Den Spielern um Kapitän Darko Lotina ist Bewusst dass es keine leichte Aufgabe gegen die Thüringer wird, aber alle werden versuchen den Heimvorteil der Sportfreunde auf den nicht einfach zu spielenden Bahnen der Bodenseesporthalle in ein positives Ergebnis umzumünzen.

Sportfreunde sichern sich wichtige Punkte bei Fernfahrt

Für die Sportfreunde Friedrichshafen war es nach der zwischenzeitlichen coronabedingten Zwangspause der erste Spieltag im neuen Jahr. Am 14. Spieltag der 1. Bundesliga war die Mannschaft um Kapitän Darko Lotina im brandenburgischen Seelow beim SKC Kleeblatt Berlin zu Gast. Berlin war in dieser Spielrunde noch punktelos und sollte es auch bleiben. Die Häfler konnten sich nach einem ausgeglichenen Mannschaftspunkteverhältnis mit 110 Kegel Vorsprung am Ende doch klar durchsetzen und mit 5:3 (3396:3286 Kegel) den Sieg einfahren.

In die Partie starteten Lukas Funk und Torsten Reiser, die das Spiel schon zu Beginn in die richtigen Bahnen lenken konnten. Lukas Funk musste seinen Punkt im Duell gegen Christian Drache bei einem Satzverhältnis von 2:2 mit 562 zu 575 Kegeln abgeben. Torsten Reiser startete auf der schwer zu bespielenden Bahn fulminant mit 167 Kegeln und nahm gegen Jörg Seidel von Anfang an das Ruder in die Hand. Am Ende konnte er sein Match mit 2:2 Sätzen bei starken 590 zu 552 Kegeln für sich entscheiden. Im Mittelpaar legte Michael Reiter gegen den polnischen Nationalspieler Bartosz Krug unmittelbar nach. Reiter stellte mit 593 Kegeln die Tagesbestleistung und konnte Krug (514 Kegel) mit 4:0 Sätzen klar schlagen. Mario Listes musste dagegen seinen Punkt im letzten Satz abgeben, nachdem er im dritten Satz auf 1:2 Sätze verkürzen konnte und sogar die Führung in den Gesamtkegeln übernahm. Am Ende scheiterte er am stärksten Berliner den ehemaligen Nationalspieler Sven Tränkler mit 1:3 Sätzen und 554 zu 577 Kegeln. Vor der Schlusspaarung stand es 2:2 nach Mannschaftspunkten, jedoch waren die Häfler mit 81 Kegeln in Front. Noch ein weiterer Mannschaftspunkt musste zum wichtigen Auswärtssieg her. Nicolai Müller (553 Kegel) konnte sich den dritten Mannschaftspunkt gegen Andreas Kupsch (527 Kegel) bei 4:0 Sätzen sichern. Kapitän Darko Lotina musste seinen Mannschaftspunkt gegen Sven Lischke zwar trotz besserer Gesamtholzzahl (544:541 Kegel) abgeben, was am Ende aber keinen Einfluss auf den Sieg haben sollte.

Mit dem Auswärtssieg in Berlin konnten sich die Häfler in der Tabelle auf ein Punkteverhältnis von 8:10 verbessern und nehmen damit den siebten Tabellenplatz ein. Somit wächst der Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf drei Punkte. Für die Sportfreunde folgt nun ein spielfreies Wochenende, bevor fünf Heimspiele in Folge anstehen. Als nächsten Gast am Bodensee empfängt Friedrichshafen den SV Wernburg am 5. Februar 2022. Wernburg steht mit einem Punkteverhältnis von 9:11 nur einen Platz über den Sportfreunden, die sich für die knappe Auswärtsniederlage revanchieren wollen.

Sportfreunde siegen im Kellerduell

In einen spannenden und hochdramatischen Kellerduell konnten die Sportfreunde in Kaiserslautern mit den letzten zwei Würfen einen 5:3 Sieg (3685. 3677 Kegel) feiern und sich damit ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Mit diesem Sieg und jetzt 6:10 Punkten verlassen die Sportfreunde die Abstiegsränge und steigen vom neunten auf den siebten Tabellenplatz

Anlage der TSG Kaiserslautern

In der Startformation sollten Lukas Funk gegen Peter Sebastian und Torsten Reiser gegen Nikiel Andreas den Weg für einen guten Start ebnen. Lukas Funk hatte zu Beginn etwas Probleme, fand dann wieder schnell ins Spiel und konnte Sebastian klar mit 3:1 und 648:623 Kegel schlagen und den ersten Mannschaftspunkt verbuchen. Reiser zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert, mit 634 :612 Kegel und 2:2 Sätzen verbuchten die Sportfreunde ihren zweiten Mannschaftspunkt. Die Aufstellung von Mannschaftskapitän Darko Lotina schien aufzugehen, den Michael Reiter spielte sich in der Mittelpaarung in einen wahren Rausch und ließ mit dem Tagesbestwert von 669 Kegeln den Gastgeber Pascal Nikiel (581 Kegel) auf Lauterer Seite beim 4:0 keine Chance. Ganz andere Vorzeichen in der Partei zwischen dem Häfler Nicolai Müller und Christian Engel. Müller erwischte einen rabenschwarzen Tag und blieb bei 537 Kegel hängen. Sein gegenüber Christian Engel konnte mit 634 Kegel das Match klar für sich entscheiden und auf 3:1 nach Mannschaftspunkten verkürzen. Das Schlusspaar der Sportfreunde, Darko Lotina, und der für den verletzten Mario Listesz ins Team gerutschte Celestino Gutierrez, sollten nun das plus von 38 Kegel verteidigen und den Sieg sichern. Doch was sich jetzt abspielte war nichts für schwache Nerven. Gutierrez hatte es mit dem vermeintlich stärksten Gastgeber Pascal Kappler zu tun. Der Häfler „Senior“ machte ein super Spiel, musste beim 2:2 und 612:628 Kegel zwar den Mannschaftspunkt Kappler überlassen, konnte aber vor allem im letzten Satz den Druck hoch halten was dazu führte, dass Kappler nicht mehr sein Spiel durchziehen konnte. Was zum Ende Spielentscheidend werden sollte. Lotina tat sich schwer und hatte Probleme mit dem Bodenbelag und seinen Schuhen, was zum Verlust des ersten Satzes führte. Das Spiel war nun am Kippen, Sieg, Unentschieden oder Niederlage die Anzeige wechselte mit jedem Wurf das Vorzeichen. Lotina kämpfte sich zurück ins Spiel. Drei Wurf vor Schluss, Kappler kommt nicht mehr ins Volle Bild, Gutierrez räumt sein Bild und Darko Lotina spielt im vorletzten Wurf für die Häfler die erlösende „Neun“ zum Sieg, Obwohl beide Mannschaftspunkte im Schlussdurchgang an die Gastgeber gingen, konnten die Sportfreunde einen Kegelvorsprung von 8 Kegeln über die Ziellinie bringen.

Richtungsweisendes Kellerduell

Am 9. Spieltag steht für die Sportfreunde in der 1. Bundesliga ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. In Kaiserslautern trifft man auf den direkten Tabellennachbarn TSG Kaiserslautern, die nur einen Punkt hinter den Sportfreunden mit im Tabellenkeller stehen. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Die Lauterer die Auswärts in Berlin und Zuhause mit einem Unentschieden gegen Amberg Punkten konnten stehen dabei, wie die Häfler, bereits mit dem Rücken zur Wand, den der Verlierer dieser Partie wird sich tief im Abstiegsstrudel wiederfinden.

Die Sportfreunde erinnern sich aber gerne an Kaiserslautern, da dort in der abgebrochenen Saison mit sehr guten Ergebnissen, mit 7:1 gewonnen werden konnte. Mit diesem Wissen und guten Trainingseindrücken, geht die Reise in die Pfalz. Die negativen Ereignisse der vergangenen Wochen wollen die Sportfreunde hinter sich lassen und versuchen zu punkten um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Die zweite Mannschaft muss im Spitzenspiel der Oberliga beim SKC Vilsingen antreten. Mit einem Sieg könnte das Team um Michael Weber mit dem Tabellenführer gleichziehen.

Auch das Damenteam hat ein Spitzenspiel, wenn die Reise zum SC Hermaringen geht. Im Falle eines Sieges wären die Damen alleiniger direkter Verfolger der Bad Wurzach die Tabellenführer ist.

Erneut heftige Niederlage für die Sportfreunde

Die Sportfreunde waren am Samstag beim SKK Raindorf zu Gast. Für die Häfler war es gleichzeitig das Auswärtsdebüt im Chambtal. Auf dem Papier waren die Chambtalkegler aus Raindorf klarer Favorit, welche drei frisch gebackene Vize-Weltmeister in seinen Reihen zählen. Raindorf hatte schlussendlich schon von Beginn an das Zepter in der Hand und ließ den Sportfreunden keine Chance. Bei der 1:7 Niederlage (3447:3704) konnte nichts Zählbares mit in die Heimat genommen werden.

Die Sportfreunde Friedrichshafen starteten mit Torsten Reiser und Nicolai Müller in die Partie. Reiser der sich in einem Formtief befindet, konnte sich zum letzten Spiel nicht steigern und verlor seine Partie deutlich mit 570 Kegel gegen Vize-Weltmeister Daniel Schmid (632 Kegel) und klar mit 4:0 Sätzen. Auch Nicolai Müller (567 Kegel) konnte sich zum Wernburgspiel nicht steigern und verlor gegen Matthias Weber ebenso klar mit 4:0, der mit fulminanten 668 Kegeln Tagesbester sein sollte. Nach dem Startpaar lagen die Sportfreunde 0:2 und 163 Kegeln zurück. Um dieses Polster noch schmelzen zu können, mussten im Mittelpaar Punkte her. Einen rabenschwarzen Tag erwischte jedoch auch Mario Listes, der mit 548 Kegeln gegen Alexander Raab (591 Kegel) den Punkt abgeben musste. Den Ehrenpunkt für die Häfler konnte Michael Reiter (565 Kegel) mit 3 zu 1 Sätzen, gegen den heute formschwachen Michael Kotal (546 Kegel) retten. Die Chambtalkegler gingen so mit 3:1 ins Schlusspaar, das mit Tim Brachtel (U23-Weltmeister und Vize-Weltmeister Herren) und Manuel Lallinger (Vize-Weltmeister) hochkarätig besetzt war. Gegen Tim Brachtel (633 Kegel) musste Kapitän Darko Lotina (582 Kegel) seinen Punkt klar abgeben. Auch Lukas Funk, der mit 615 Kegeln Tagesbester auf Seiten von Friedrichshafen war, konnte gegen die starken 634 Kegel von Manuel Lallinger nicht punkten.

Nach der weiteren Niederlage in Raindorf nimmt Lotinas Mannschaft in der Tabelle den neuten Rang neun ein, einen Abstiegsplatz, und steht somit in zwei Wochen bei der TSG Kaiserlautern vor einem Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt.  In der zurückliegenden Saison konnten die Sportfreunde einen Sieg einfahren. Für Friedrichshafen ist das Spiel in Kaiserslautern das dritte Auswärtsspiel in Folge bevor der KC Schwabsberg an den Bodensee kommt.

Sportfreunde lassen Big Points in Wernburg knapp liegen

Die Sportfreunde waren am vergangenen Samstag beim SV Wernburg im thüringischen Saale-Orla-Kreis zu Gast. Es war die erste Begegnung der beiden Vereine. Wernburg zählte in der letzten Spielzeit zu einem der beiden Aufsteiger.  Nach einem knappen Spiel gelang es den Häflern um Kapitän Darko Lotina am Ende nicht Zählbares mit nach Hause an den Bodensee zu bringen. Bei der 3:5 Niederlage (3645:3677) war neben einem Unentschieden auch ein Auswärtssieg möglich zu dem es am Ende nicht reichen sollte.

Die Sportfreunde Friedrichshafen starteten fulminant in die Partie. Mit Lukas Funk und Mario Listes konnten die Häfler mit 2:0 Mannschaftspunkten in Führung gehen. Lukas Funk zeigte mit überragenden 664 Kegeln die Tagesbestleistung und konnte Manuel Hopfe klar mit 4:0 Sätzen schlagen (580 Kegel). Mario Listes gelang die Überraschung des Tages. Er bezwang Wernburgs Topspieler Alexander Conrad (627 Kegel) mit drei starken Sätzen und einem Gesamtergebnis von 632 Kegeln. Mit diesen Ergebnissen konnten die Sportfreunde einen Vorsprung von 89 Kegeln mit ins Mittelpaar nehmen. Michael Reiter (616 Kegel) konnte den Vorsprung gegen Christian Zeh (596 Kegel) noch weiter ausbauen. Die Gastgeber waren jedoch mit Raven Michel (613 Kegel) zur Stelle und konnten gegen Torsten Reiser (571 Kegel), anschließen, der an diesem nie zu seinem Spiel fand und Tag weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Die Zeichen für die Schlusspaarung standen mit Nicolai Müller und Darko Lotina noch immer gut. Die Gastgeber zeigten aber ihr Potenzial, insbesondere mit Paul Sommer, der mit 3:1 Sätzen und dem Tagesbestergebnis der Wernburger von 656 Kegeln Nicolai Müller (579 Kegel) klar schlagen konnte. Kapitän Darko Lotina (583 Kegel) musste sich am Ende der Begegnung mit 2:2 Sätzen gegen Daniel Zeh (605 Kegel) geschlagen geben. Im letzten Satz gelang es den Häflern nicht, den Rückstand von am Ende 32 Kegeln für den Sieg aufzuholen. Der letzte Wurf der Partie sollte über das Unentschieden entscheiden. Darko Lotina hätte im letzten Wurf eine Neun für das 2,5:1,5 in den Sätzen benötig, um das 4:4 nach Mannschaftspunkten zu schaffen. Am Ende verfehlten die Sportfreunde das Unentschieden um zwei Kegel. Mit dieser, in dieser Form, unnötigen Niederlage rutschen die Sportfreunde auf Platz neun in der Tabelle und reisen nach einer zweiwöchigen Pause, auf Grund der Weltmeisterschaft, nach Raindorf zu dem Chamtalkeglern. Diese konnten in Bamberg klar gewinnen und  stehen mit Zerbst an der Tabellenspitze.

Sportfreunde setzen sich im Kellerduell durch

Der fünfte Spieltag der 1. Bundesliga stand für die Sportfreunde Friedrichshafen an. Beim Punktestand von 2:6 war man mit Tabellenplatz 9 Drittletzter. Die Gäste aus Berlin stellten vor dem Match mit 0:8 Punkten das Schlusslicht der Tabelle dar. Für die Sportfreunde galt es zu Punkten, um Abstand zu den Abstiegsplätzen zu generieren. In einem bis zum Ende engen Spiel gelang den Sportfreunden ein 5:3 Sieg (3534:3490 Kegel).

In die Partie starteten für die Sportfreunde Lukas Funk und Torsten Reiser, die das Spiel schon zu Beginn in die richtigen Bahnen lenken konnten. Lukas Funk setzte sich mit 610 Kegeln und einem 3:1 in den Sätzen gegen Andreas Kupsch (584 Kegel) durch. Torsten Reiser tat es ihm gleich und bezwang mit 615 Kegeln und 3,5:0,5 Sätzen Christian Drache (580 Kegel). Nach der 2:0 Führung mit einem Vorsprung von 61 Kegeln gelang es den Berlinern dennoch ins Spiel zurückzufinden. Michael Reiter (578 Kegel) musste den Tagesbesten auf Seiten der Gäste, Sven Tränkler, mit 603 Kegeln ziehen lassen. Auch Mario Listes musste sich am Ende geschlagen geben. Zwar hatte er mit 570:550 Kegeln den Holzvorteil, konnte jedoch mit 1,5:2,5 Sätzen den Mannschaftspunkt nicht für die Sportfreunde holen. So stand es vor der Schlusspaarung unentschieden mit 2:2 Punkten nach Mannschaftspunkten. In der Schlusspaarung verlor Nicolai Müller (530 Kegel) klar gegen Sebastian Käfer (575 Kegel). Die Gäste bekamen so wieder die Möglichkeit Zählbares vom Bodensee mitzunehmen. Denn auch Bartosz Krug bot Kapitän Darko Lotina Paroli über drei der insgesamt vier Sätze. Im Schlussspurt zeigte Lotina seine ganze Klasse und konnte mit einem grandiosen letzten Satzergebnis von 174:139 Kegel Krug (598 Kegel) mit dem Tagesbestergebnis von 631 Kegeln schlagen. Das Spiel war bis zum letzten Satz spannend, mit dem besseren Ausgang für die Sportfreunde. Mit diesem Sieg machen die Sportfreunde nun mit 4:6 Punkten einen Sprung auf Platz 6 in der Tabelle und konnten sich von den Abstiegsplätzen entfernen, da Schwabsberg in Raindorf und Amberg Zuhause gegen Bamberg nicht punkten konnten. Das nächste Spiel steht am 16.10.2021 in Thüringen beim SV Wernburg an.