Sportfreunde sichern sich wichtige Punkte bei Fernfahrt

Für die Sportfreunde Friedrichshafen war es nach der zwischenzeitlichen coronabedingten Zwangspause der erste Spieltag im neuen Jahr. Am 14. Spieltag der 1. Bundesliga war die Mannschaft um Kapitän Darko Lotina im brandenburgischen Seelow beim SKC Kleeblatt Berlin zu Gast. Berlin war in dieser Spielrunde noch punktelos und sollte es auch bleiben. Die Häfler konnten sich nach einem ausgeglichenen Mannschaftspunkteverhältnis mit 110 Kegel Vorsprung am Ende doch klar durchsetzen und mit 5:3 (3396:3286 Kegel) den Sieg einfahren.

In die Partie starteten Lukas Funk und Torsten Reiser, die das Spiel schon zu Beginn in die richtigen Bahnen lenken konnten. Lukas Funk musste seinen Punkt im Duell gegen Christian Drache bei einem Satzverhältnis von 2:2 mit 562 zu 575 Kegeln abgeben. Torsten Reiser startete auf der schwer zu bespielenden Bahn fulminant mit 167 Kegeln und nahm gegen Jörg Seidel von Anfang an das Ruder in die Hand. Am Ende konnte er sein Match mit 2:2 Sätzen bei starken 590 zu 552 Kegeln für sich entscheiden. Im Mittelpaar legte Michael Reiter gegen den polnischen Nationalspieler Bartosz Krug unmittelbar nach. Reiter stellte mit 593 Kegeln die Tagesbestleistung und konnte Krug (514 Kegel) mit 4:0 Sätzen klar schlagen. Mario Listes musste dagegen seinen Punkt im letzten Satz abgeben, nachdem er im dritten Satz auf 1:2 Sätze verkürzen konnte und sogar die Führung in den Gesamtkegeln übernahm. Am Ende scheiterte er am stärksten Berliner den ehemaligen Nationalspieler Sven Tränkler mit 1:3 Sätzen und 554 zu 577 Kegeln. Vor der Schlusspaarung stand es 2:2 nach Mannschaftspunkten, jedoch waren die Häfler mit 81 Kegeln in Front. Noch ein weiterer Mannschaftspunkt musste zum wichtigen Auswärtssieg her. Nicolai Müller (553 Kegel) konnte sich den dritten Mannschaftspunkt gegen Andreas Kupsch (527 Kegel) bei 4:0 Sätzen sichern. Kapitän Darko Lotina musste seinen Mannschaftspunkt gegen Sven Lischke zwar trotz besserer Gesamtholzzahl (544:541 Kegel) abgeben, was am Ende aber keinen Einfluss auf den Sieg haben sollte.

Mit dem Auswärtssieg in Berlin konnten sich die Häfler in der Tabelle auf ein Punkteverhältnis von 8:10 verbessern und nehmen damit den siebten Tabellenplatz ein. Somit wächst der Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf drei Punkte. Für die Sportfreunde folgt nun ein spielfreies Wochenende, bevor fünf Heimspiele in Folge anstehen. Als nächsten Gast am Bodensee empfängt Friedrichshafen den SV Wernburg am 5. Februar 2022. Wernburg steht mit einem Punkteverhältnis von 9:11 nur einen Platz über den Sportfreunden, die sich für die knappe Auswärtsniederlage revanchieren wollen.

Sportfreunde siegen im Kellerduell

In einen spannenden und hochdramatischen Kellerduell konnten die Sportfreunde in Kaiserslautern mit den letzten zwei Würfen einen 5:3 Sieg (3685. 3677 Kegel) feiern und sich damit ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Mit diesem Sieg und jetzt 6:10 Punkten verlassen die Sportfreunde die Abstiegsränge und steigen vom neunten auf den siebten Tabellenplatz

Anlage der TSG Kaiserslautern

In der Startformation sollten Lukas Funk gegen Peter Sebastian und Torsten Reiser gegen Nikiel Andreas den Weg für einen guten Start ebnen. Lukas Funk hatte zu Beginn etwas Probleme, fand dann wieder schnell ins Spiel und konnte Sebastian klar mit 3:1 und 648:623 Kegel schlagen und den ersten Mannschaftspunkt verbuchen. Reiser zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert, mit 634 :612 Kegel und 2:2 Sätzen verbuchten die Sportfreunde ihren zweiten Mannschaftspunkt. Die Aufstellung von Mannschaftskapitän Darko Lotina schien aufzugehen, den Michael Reiter spielte sich in der Mittelpaarung in einen wahren Rausch und ließ mit dem Tagesbestwert von 669 Kegeln den Gastgeber Pascal Nikiel (581 Kegel) auf Lauterer Seite beim 4:0 keine Chance. Ganz andere Vorzeichen in der Partei zwischen dem Häfler Nicolai Müller und Christian Engel. Müller erwischte einen rabenschwarzen Tag und blieb bei 537 Kegel hängen. Sein gegenüber Christian Engel konnte mit 634 Kegel das Match klar für sich entscheiden und auf 3:1 nach Mannschaftspunkten verkürzen. Das Schlusspaar der Sportfreunde, Darko Lotina, und der für den verletzten Mario Listesz ins Team gerutschte Celestino Gutierrez, sollten nun das plus von 38 Kegel verteidigen und den Sieg sichern. Doch was sich jetzt abspielte war nichts für schwache Nerven. Gutierrez hatte es mit dem vermeintlich stärksten Gastgeber Pascal Kappler zu tun. Der Häfler „Senior“ machte ein super Spiel, musste beim 2:2 und 612:628 Kegel zwar den Mannschaftspunkt Kappler überlassen, konnte aber vor allem im letzten Satz den Druck hoch halten was dazu führte, dass Kappler nicht mehr sein Spiel durchziehen konnte. Was zum Ende Spielentscheidend werden sollte. Lotina tat sich schwer und hatte Probleme mit dem Bodenbelag und seinen Schuhen, was zum Verlust des ersten Satzes führte. Das Spiel war nun am Kippen, Sieg, Unentschieden oder Niederlage die Anzeige wechselte mit jedem Wurf das Vorzeichen. Lotina kämpfte sich zurück ins Spiel. Drei Wurf vor Schluss, Kappler kommt nicht mehr ins Volle Bild, Gutierrez räumt sein Bild und Darko Lotina spielt im vorletzten Wurf für die Häfler die erlösende „Neun“ zum Sieg, Obwohl beide Mannschaftspunkte im Schlussdurchgang an die Gastgeber gingen, konnten die Sportfreunde einen Kegelvorsprung von 8 Kegeln über die Ziellinie bringen.

Richtungsweisendes Kellerduell

Am 9. Spieltag steht für die Sportfreunde in der 1. Bundesliga ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. In Kaiserslautern trifft man auf den direkten Tabellennachbarn TSG Kaiserslautern, die nur einen Punkt hinter den Sportfreunden mit im Tabellenkeller stehen. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Die Lauterer die Auswärts in Berlin und Zuhause mit einem Unentschieden gegen Amberg Punkten konnten stehen dabei, wie die Häfler, bereits mit dem Rücken zur Wand, den der Verlierer dieser Partie wird sich tief im Abstiegsstrudel wiederfinden.

Die Sportfreunde erinnern sich aber gerne an Kaiserslautern, da dort in der abgebrochenen Saison mit sehr guten Ergebnissen, mit 7:1 gewonnen werden konnte. Mit diesem Wissen und guten Trainingseindrücken, geht die Reise in die Pfalz. Die negativen Ereignisse der vergangenen Wochen wollen die Sportfreunde hinter sich lassen und versuchen zu punkten um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Die zweite Mannschaft muss im Spitzenspiel der Oberliga beim SKC Vilsingen antreten. Mit einem Sieg könnte das Team um Michael Weber mit dem Tabellenführer gleichziehen.

Auch das Damenteam hat ein Spitzenspiel, wenn die Reise zum SC Hermaringen geht. Im Falle eines Sieges wären die Damen alleiniger direkter Verfolger der Bad Wurzach die Tabellenführer ist.

Erneut heftige Niederlage für die Sportfreunde

Die Sportfreunde waren am Samstag beim SKK Raindorf zu Gast. Für die Häfler war es gleichzeitig das Auswärtsdebüt im Chambtal. Auf dem Papier waren die Chambtalkegler aus Raindorf klarer Favorit, welche drei frisch gebackene Vize-Weltmeister in seinen Reihen zählen. Raindorf hatte schlussendlich schon von Beginn an das Zepter in der Hand und ließ den Sportfreunden keine Chance. Bei der 1:7 Niederlage (3447:3704) konnte nichts Zählbares mit in die Heimat genommen werden.

Die Sportfreunde Friedrichshafen starteten mit Torsten Reiser und Nicolai Müller in die Partie. Reiser der sich in einem Formtief befindet, konnte sich zum letzten Spiel nicht steigern und verlor seine Partie deutlich mit 570 Kegel gegen Vize-Weltmeister Daniel Schmid (632 Kegel) und klar mit 4:0 Sätzen. Auch Nicolai Müller (567 Kegel) konnte sich zum Wernburgspiel nicht steigern und verlor gegen Matthias Weber ebenso klar mit 4:0, der mit fulminanten 668 Kegeln Tagesbester sein sollte. Nach dem Startpaar lagen die Sportfreunde 0:2 und 163 Kegeln zurück. Um dieses Polster noch schmelzen zu können, mussten im Mittelpaar Punkte her. Einen rabenschwarzen Tag erwischte jedoch auch Mario Listes, der mit 548 Kegeln gegen Alexander Raab (591 Kegel) den Punkt abgeben musste. Den Ehrenpunkt für die Häfler konnte Michael Reiter (565 Kegel) mit 3 zu 1 Sätzen, gegen den heute formschwachen Michael Kotal (546 Kegel) retten. Die Chambtalkegler gingen so mit 3:1 ins Schlusspaar, das mit Tim Brachtel (U23-Weltmeister und Vize-Weltmeister Herren) und Manuel Lallinger (Vize-Weltmeister) hochkarätig besetzt war. Gegen Tim Brachtel (633 Kegel) musste Kapitän Darko Lotina (582 Kegel) seinen Punkt klar abgeben. Auch Lukas Funk, der mit 615 Kegeln Tagesbester auf Seiten von Friedrichshafen war, konnte gegen die starken 634 Kegel von Manuel Lallinger nicht punkten.

Nach der weiteren Niederlage in Raindorf nimmt Lotinas Mannschaft in der Tabelle den neuten Rang neun ein, einen Abstiegsplatz, und steht somit in zwei Wochen bei der TSG Kaiserlautern vor einem Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt.  In der zurückliegenden Saison konnten die Sportfreunde einen Sieg einfahren. Für Friedrichshafen ist das Spiel in Kaiserslautern das dritte Auswärtsspiel in Folge bevor der KC Schwabsberg an den Bodensee kommt.

Sportfreunde lassen Big Points in Wernburg knapp liegen

Die Sportfreunde waren am vergangenen Samstag beim SV Wernburg im thüringischen Saale-Orla-Kreis zu Gast. Es war die erste Begegnung der beiden Vereine. Wernburg zählte in der letzten Spielzeit zu einem der beiden Aufsteiger.  Nach einem knappen Spiel gelang es den Häflern um Kapitän Darko Lotina am Ende nicht Zählbares mit nach Hause an den Bodensee zu bringen. Bei der 3:5 Niederlage (3645:3677) war neben einem Unentschieden auch ein Auswärtssieg möglich zu dem es am Ende nicht reichen sollte.

Die Sportfreunde Friedrichshafen starteten fulminant in die Partie. Mit Lukas Funk und Mario Listes konnten die Häfler mit 2:0 Mannschaftspunkten in Führung gehen. Lukas Funk zeigte mit überragenden 664 Kegeln die Tagesbestleistung und konnte Manuel Hopfe klar mit 4:0 Sätzen schlagen (580 Kegel). Mario Listes gelang die Überraschung des Tages. Er bezwang Wernburgs Topspieler Alexander Conrad (627 Kegel) mit drei starken Sätzen und einem Gesamtergebnis von 632 Kegeln. Mit diesen Ergebnissen konnten die Sportfreunde einen Vorsprung von 89 Kegeln mit ins Mittelpaar nehmen. Michael Reiter (616 Kegel) konnte den Vorsprung gegen Christian Zeh (596 Kegel) noch weiter ausbauen. Die Gastgeber waren jedoch mit Raven Michel (613 Kegel) zur Stelle und konnten gegen Torsten Reiser (571 Kegel), anschließen, der an diesem nie zu seinem Spiel fand und Tag weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Die Zeichen für die Schlusspaarung standen mit Nicolai Müller und Darko Lotina noch immer gut. Die Gastgeber zeigten aber ihr Potenzial, insbesondere mit Paul Sommer, der mit 3:1 Sätzen und dem Tagesbestergebnis der Wernburger von 656 Kegeln Nicolai Müller (579 Kegel) klar schlagen konnte. Kapitän Darko Lotina (583 Kegel) musste sich am Ende der Begegnung mit 2:2 Sätzen gegen Daniel Zeh (605 Kegel) geschlagen geben. Im letzten Satz gelang es den Häflern nicht, den Rückstand von am Ende 32 Kegeln für den Sieg aufzuholen. Der letzte Wurf der Partie sollte über das Unentschieden entscheiden. Darko Lotina hätte im letzten Wurf eine Neun für das 2,5:1,5 in den Sätzen benötig, um das 4:4 nach Mannschaftspunkten zu schaffen. Am Ende verfehlten die Sportfreunde das Unentschieden um zwei Kegel. Mit dieser, in dieser Form, unnötigen Niederlage rutschen die Sportfreunde auf Platz neun in der Tabelle und reisen nach einer zweiwöchigen Pause, auf Grund der Weltmeisterschaft, nach Raindorf zu dem Chamtalkeglern. Diese konnten in Bamberg klar gewinnen und  stehen mit Zerbst an der Tabellenspitze.

Sportfreunde setzen sich im Kellerduell durch

Der fünfte Spieltag der 1. Bundesliga stand für die Sportfreunde Friedrichshafen an. Beim Punktestand von 2:6 war man mit Tabellenplatz 9 Drittletzter. Die Gäste aus Berlin stellten vor dem Match mit 0:8 Punkten das Schlusslicht der Tabelle dar. Für die Sportfreunde galt es zu Punkten, um Abstand zu den Abstiegsplätzen zu generieren. In einem bis zum Ende engen Spiel gelang den Sportfreunden ein 5:3 Sieg (3534:3490 Kegel).

In die Partie starteten für die Sportfreunde Lukas Funk und Torsten Reiser, die das Spiel schon zu Beginn in die richtigen Bahnen lenken konnten. Lukas Funk setzte sich mit 610 Kegeln und einem 3:1 in den Sätzen gegen Andreas Kupsch (584 Kegel) durch. Torsten Reiser tat es ihm gleich und bezwang mit 615 Kegeln und 3,5:0,5 Sätzen Christian Drache (580 Kegel). Nach der 2:0 Führung mit einem Vorsprung von 61 Kegeln gelang es den Berlinern dennoch ins Spiel zurückzufinden. Michael Reiter (578 Kegel) musste den Tagesbesten auf Seiten der Gäste, Sven Tränkler, mit 603 Kegeln ziehen lassen. Auch Mario Listes musste sich am Ende geschlagen geben. Zwar hatte er mit 570:550 Kegeln den Holzvorteil, konnte jedoch mit 1,5:2,5 Sätzen den Mannschaftspunkt nicht für die Sportfreunde holen. So stand es vor der Schlusspaarung unentschieden mit 2:2 Punkten nach Mannschaftspunkten. In der Schlusspaarung verlor Nicolai Müller (530 Kegel) klar gegen Sebastian Käfer (575 Kegel). Die Gäste bekamen so wieder die Möglichkeit Zählbares vom Bodensee mitzunehmen. Denn auch Bartosz Krug bot Kapitän Darko Lotina Paroli über drei der insgesamt vier Sätze. Im Schlussspurt zeigte Lotina seine ganze Klasse und konnte mit einem grandiosen letzten Satzergebnis von 174:139 Kegel Krug (598 Kegel) mit dem Tagesbestergebnis von 631 Kegeln schlagen. Das Spiel war bis zum letzten Satz spannend, mit dem besseren Ausgang für die Sportfreunde. Mit diesem Sieg machen die Sportfreunde nun mit 4:6 Punkten einen Sprung auf Platz 6 in der Tabelle und konnten sich von den Abstiegsplätzen entfernen, da Schwabsberg in Raindorf und Amberg Zuhause gegen Bamberg nicht punkten konnten. Das nächste Spiel steht am 16.10.2021 in Thüringen beim SV Wernburg an.

Kellerduell gegen Berlin

Kellerduell

Der 5. Spieltag hält für die Sportfreunde (Samstag, 12 Uhr) ein Kellerduell bereit, wenn der Tabellenneunte auf den Tabellenletzten aus Berlin, (0:8 Punkte) treffen wird. Für beide Mannschaften ist es ein richtungsweisendes Spiel. Die Sportfreunde können sich mit einem Sieg in der Tabelle etwas Luft nach unten verschaffen, auch im Hinblick auf die zwei schweren Auswärtsspiele (Wernburg und Raindorf) die folgen werden. Das ein Punktgewinn gegen Berlin kein Selbstläufer wird, haben die Sportfreunde letztes Jahr bitter erfahren müssen. In der abgebrochenen Corona Saison mussten die Sportfreunde eine 3:5 Niederlage auf heimischer Anlage einstecken. Auf Seiten der Häfler ist man also gewarnt und wird die Berliner nicht unterschätzen, da diese voraussichtlich mit dem polnischen Nationalspieler Bartosz Krug und dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Sven Tränkler an den See reisen werden.

Kapitän Darko Lotina stehen wieder alle Optionen zur Verfügung da Michael Reiter nach einer Pause wieder zum Kader stoßen wird.

Im Anschluss an das Spiel der ersten Mannschaft folgt das Spiel der 2. Mannschaft gegen Gerstetten.

Zuschauer sind unter Einhaltung der 3G- Regel zugelassen.

Häfler in Zerbst ohne Chance

Beim amtierenden Champions League Sieger, dem SKV Rot-Weiß Zerbst 1999   aus Sachsen-Anhalt, mussten sich die Sportfreunde Friedrichshafen klar geschlagen geben. Bei der 1:7 Niederlage (3595:3946) zeigten die Zerbster ihre Klasse und ließen keinen Zweifel daran, dass den Sportfreunden die Überraschung nicht gelingen wird.

Die Sportfreunde Friedrichshafen um Kapitän Darko Lotina begannen die Partie mit zwei guten Ergebnissen. Die Heimmannschaft konnte aber diese mit ihrer Klasse egalisieren. In der Startpaarung musste sich Torsten Reiser trotz starken 631 Holz ohne Satzgewinn gegen den serbischen Weltmeister und Tagesbesten, Robert Ernjesi (679 Kegel), klar geschlagen geben. Darko Lotina gelang mit 617 Kegeln zwar ein Satzgewinn, sein Spiel jedoch musste er gegen Ironman-Finisher Manuel Weiß (669 Kegel) ebenso abgeben. Im Mittelpaar gab Jonas Willer (542 Kegel), Nachwuchsspieler und Eigengewächs der Häfler Jugend mit 15 Jahren, sein Bundesligadebüt und verlor gegen Dominik Kunze (649 Kegel). Auch Mario Listes konnte nicht für die Sportfreunde punkten. Im Duell mit Marcus Gerdau siegte der Zerbster mit starken 667 Kegeln gegen 576 Kegel. Der Zerbster Kapitän und Nationaltrainer Timo Hoffmann setzte sich mit souveränen 646 Kegeln gegen Nicolai Müller (565 Kegel) ebenfalls klar durch. Einzig U23-Weltmeister Lukas Funk konnte den Ehrenpunkt auf Seiten der Sportfreunde einfahren. Mit starken 664 Kegeln bezwang   Funk den Zerbster Jürgen Pointinger (637 Kegel) mit einem Satzverhältnis von 3:1.

Dass die Chancen für die Sportfreunde beim FC Bayern des Kegelsports aus Zerbst nicht besonders hoch waren, war im Vorfeld klar und diese deutliche Niederlage auch nicht überraschend. Die Häfler konzentrieren sich nun auf die nächste Begegnung und empfangen kommende Woche den SKC Kleeblatt Berlin. Im Duell auf Augenhöhe gilt es für die Sportfreunde wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern.

der 15 Jährige Jonas Willer bei seinem Bundesligadebüt

Sportfreunde mit Niederlage im Heimspiel

Nach vergangener Woche mussten die Sportfreunde Friedrichshafen nun auch die erste Heimniederlage der noch jungen Bundesligasaison hinnehmen. Gegen die Gäste des Victoria Bamberg gelang dem Team um Darko Lotina lediglich ein 1:7 (3541:3614 Kegel).

Die vermeintlich deutliche Niederlage spiegelt jedoch nicht den Spielverlauf wieder, der sich deutlich spannender gestaltete. Die Bamberger Gäste zeigten bereits in der Startpaarung, weshalb sie in den vergangenen Jahren als eines der Top-Teams gehandelt wurden. Mit welcher Klasse sie an den Bodensee gereist waren, zeigte in der ersten Paarung Radek Hejhal mit starken 620 Kegeln, der gleichzeitig Tagesbester auf Seiten der Gäste sein sollte. Gegen ihn musste sich Michael Reiter (571 Kegel) mit 1:3 in den Sätzen geschlagen geben. Spannender konnte Mario Listes (607 Kegel) seine Begegnung mit Bambergs U23-Weltmeister Daniel Barth (619 Kegel) gestalten. Trotz ausgeglichenem Satzverhältnis von 2:2 fehlte Listes am Ende das Quäntchen Glück gegen Bambergs Youngstar. Im Mittelpaar sollten Punkte und Kegel her, um das Spiel für die Schlusspaarung offen zu gestalten. Lukas Funk überragte mit dem Tagesbestergebnis von 633 Kegeln. Der frisch gebackene U23-Weltmeister konnte den Vorsprung gegen Florian Seiler (594 Kegel) deutlich verkürzen und gewann klar mit 4:0 Sätzen. Auf Seiten der Gäste konnte Oskar Huth (596 Kegel) mit einer starken Schlussbahn (158 Kegel) die Begegnung mit Torsten Reiser (580 Kegel) mit 2:2 für sich entscheiden und brachte den Gästen eine wichtige 3:1 Führung in den Mannschaftspunkten ein. In den beiden letzten Spielbegegnungen schafften es auch Darko Lotina (581 Kegel) gegen Cosmin Craciun (599 Kegel) und Nicolai Müller (569 Kegel) gegen Fabian Lange (586 Kegel)  nicht an den Gästen vorbeizuziehen und mussten sich am Ende mit 1:7 geschlagen geben. Bamberg zeigte eine souveräne und geschlossene Mannschaftsleistung und gewann letztlich verdient. In der kommenden Woche geht es für die Häfler zum diesjährigen Champions League Sieger SKV Rot-Weiß Zerbst 1999, welcher bislang an seine überragende Form anknüpfen konnte.

Bamberg zu Gast am See

Am 3. Spieltag der 1. Bundesliga gibt der mehrfache deutsche Meister Victoria Bamberg bei den Sportfreunden seine Visitenkarte ab. Bamberg das mit einem Sieg in Kaiserslautern und einem Unentschieden, gegen Breitengüßbach auf eigener Anlage, in die Saison gestartet ist, wird versuchen mit dem frisch gebackenen Juniorenweltmeister Daniel Barth die Punkte vom Bodensee zu entführen. Nach einem kleinen Umbruch im Bamberger Team während der Sommerpause wird man auf Seiten der Sportfreunde gespannt sein, welches Team in der Bodenseehalle auflaufen wird. Mit Daniel Barth und dem tschechischen Nationalspieler Radek Hejhal haben die Franken aber weiterhin Top- Spieler in Ihren Reihen. Das Team von Darko Lotina wird dagegen versuchen das gute Ergebnis des ersten Heimspieles zu wiederholen und den Bambergern so lange wie möglich Paroli zu bieten. Mit der heimischen Kulisse im Rücken sollte dies möglich sein.

2. Mannschaft mit Saisonbeginn

Im Anschluss an das Spiel der 1. Mannschaft startet die 2. Mannschaft um 15.30Uhr mit einen Lokalderby gegen den KSV Baienfurt in die Saison.